Welche Unterstützung gibt es für die Berufsbildung?


Im Fokus des dritten iPunkt-Treffs am 17. November 2015 stand der Einstieg von jungen Menschen mit Behinderung ins Berufsleben. Die Arbeitgeberveranstaltung ermöglichte iPunkt-Labelträger-Unternehemen den persönlichen Austausch mit Berufsbildungsexperten und es wurden Wege zur Inklusion diskutiert.

 


Gut besucht:
Der iPunkt-Treff stiess bei Arbeitgeber auf reges Interesse.

 

Die Ausbildung von Jugendlichen mit Behinderung stellt Lehrbetriebe vor eine grosse Herausforderung. Wirkungsvolle Unterstützungsinstrumente sind installiert, wie beispielsweise der Nachteilsausgleich – nur: Wer kennt die Instrumente und weiss wie sie in der Praxis anzuwenden sind?

 

Im Workshop tauschten sich die Arbeitgeber über Chancen, Herausforderungen und Unsicherheiten bei der Berufsbildung aus. Mit Lehrpersonen, Berufsbildungsexperten, IV-Stellen und Direktbetroffenen wurden anhand von Fallbeispielen neue Wege erörtert. 


Über 20 Teilnehmer blicken auf eine spannende Veranstaltung zurück. Thomas Manger, Leiter HRM bei der MAT Transport AG: "Der iPunkt-Treff ermöglichte mir einen interessanten Austausch mit anderen Arbeitgebenden, die ebenfalls Erfahrungen mit dem Thema Arbeit und Behinderung haben. Dies hilft, Unsicherheiten abzubauen." Franziska Scherer, Leiterin Hotelerie beim Pflegezentrum Brunnmatt erklärte "Dieser Workshop und die Gespräche zeigten auf, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Es ist wichtig über Arbeit und Behinderung zu sprechen, das Engagement nach Aussen zu tragen und weiter zu erzählen. Nur so können wir zur Sensibilisierung beitragen."