Erfolgreiche Roadshow - der iPunkt von Impulse Basel rollte durch die Stadt

 

Am 3. Dezember 2015, dem internationalen Tag der Menschen mit Behinderung lautete das diesjährige Motto «Aktiv im Arbeitsleben – auch mit Behinderung». Dies ist gleichzeitig auch das Kernziel der Arbeit von Impulse Basel. Mit einer Roadshow quer durch die Stadt lud Impulse Basel an verschiedenen öffentlichen Plätzen zu Talks mit bekannten Persönlichkeiten wie zum Beispiel FCB-Legende Marco Streller, Schauspieler David Bröckelmann oder SP-Grossrätin Tanja Soland. Die Hauptdarsteller waren an diesem Jahrestag jedoch Arbeitgeber, welche Chancengerechtigkeit vorleben und Arbeitnehmer mit Behinderung. Zahlreiche Passanten verfolgten die Gespräche vor Ort und entdeckten das Pionier-Label iPunkt von Impulse Basel.

 

 

 
Walter Liechti, Geschäftsleitungsmitglied Telebasel, Roger Thiriet, Informationschef der evangelisch-reformierten Kirche, Moderator Guido Herklotz und FCB-Legende Marco Streller.

 

Impulse Basel fungiert als Brückenbauer zwischen der Wirtschaft und Menschen mit Behinderung. Mit innovativen Angeboten setzt sich die gemeinnützige Organisation seit bald fünf Jahren in der Region Basel für die berufliche Inklusion Direktbetroffener ein. Unter anderem bietet Impulse Basel das Pionier-Label iPunkt, das Arbeitgeber von Mitarbeitern mit Behinderung auszeichnet. Am Donnerstag, 3. Dezember 2015, am weltweit internationalen Tag der Menschen mit Behinderung, ging Impulse Basel mit seinen Angeboten, Teilnehmern, Partnern sowie deren Themen 

auf die Strasse.


«Wir lassen uns nicht parkieren» – Die iPunkt-Roadshow als Begegnungsplattform

Menschen mit Behinderung wollen und können die Anforderungen des 1. Arbeitsmarkts erfüllen, sie sind allerdings noch weit davon entfernt gleiche Chancen auf eine Anstellung zu erhalten. Die von Impulse Basel - in Zusammenarbeit mit dem Behindertenforum und der Fachstelle Gleichstellung von Menschen mit Behinderung Basel-Stadt - organisierte Roadshow, brachte dieses Thema auf die Strasse zu den Menschen. Von 11.00 bis 16.00 Uhr tourten zwei Talkbusse durch Basel und machten in der Freie Stasse, am Marktplatz, bei der Mittleren Brücke, am Claraplatz sowie beim Shopping-Center Stücki Halt. Arbeitgeber von Menschen mit Behinderung, die ihr soziales Engagement mit dem Label iPunkt von Impulse Basel signalisieren, gaben ihre Erfahrungen weiter. Diskutiert wurde unter anderem darüber, wie Inklusion im Alltag funktionieren kann und welchen Stellenwert soziales Engagement heute bei Kunden hat. «Einerseits mache ich mit dem iPunkt die Türe für neue Fachkräfte mit Behinderung auf, anderseits entscheiden sich Kunden vielleicht auch dafür, ihren Auftrag einer sozial engagierten Firma zu erteilen», erklärte beispielsweise Hans-Peter Guarda, Geschäftsführer der iPunkt-Labelträger Firma BSK Baumann & Schaufelberger Kaiseraugst AG. Josefina Vizcaino, die mit einer Behinderung lebt und bei Impulse Basel arbeitet hielt, im Talk fest: «Ich wünsche mir, dass Menschen normal mit der Thematik Behinderung umgehen und uns nicht anschauen, als kämen wir von einem anderen Planeten.»


Auch bekannte Basler Persönlichkeiten nahmen die Einladung von Impulse Basel an und sprachen über ihre Berührungspunkte mit dem Thema Behinderung. So waren FCB-Legende Marco Streller, Schauspieler David Bröckelmann, Schauspielerin Rinalda Caduff, FCB-Medienchefin Andrea Roth, Telebasel- Geschäftsleitungsmitglied Walter Liechti, SP Grossrätin Tanja Soland oder Roger Thiriet, Informationschef der evangelisch-reformierten Kirche mit von der Partie.


«Natürlich lässt es sich nicht mit einer Behinderung vergleichen, aber es gibt im Fussball Parallelen zur Wiedereingliederung. Nach meinem Schien- und Wadenbeinbruch 2004 fühlte ich mich auch wie auf dem Abstellgleis, verpasste die Europameisterschaft in Portugal, trainierte lange Zeit abseits der Mannschaft für mich alleine und musste mich zurück auf den Platz und ins Team kämpfen», erklärte Marco Streller vor zahlreichen Zuhörern in der Freien Strasse. Die meisten der zehn Talks wurden durch Menschen mit Behinderung moderiert.


Unternehmen punkten mit dem Label iPunkt von Impulse Basel

Dieser weltweite Jahrestag der Menschen mit Behinderung war gleichzeitig auch die Lancierung der Plakatkampagne des iPunktes. Das Label iPunkt von Impulse Basel zeichnet Arbeitgebende aus, die Menschen mit Behinderung anstellen. Das Label wurde gemeinsam mit KMU's entwickelt. Die Anzahl Labelträger steuert auf die 40er Marke zu. 


Tabuthema Behinderung zum Thema gemacht

Impulse Basel zieht eine positive Bilanz: «Es ist uns gelungen, Begegnungen zwischen Menschen mit und ohne Behinderung zu ermöglichen und das Tabuthema Behinderung ins Zentrum zu rücken. Genau dies ist auch das Ziel des Labels iPunkt von Impulse Basel. Die iPunkt-Unternehmen leisten einen wertvollen Beitrag zur Sensibilisierung und haben heute gemeinsam mit Arbeitnehmern mit Behinderung sowie bekannten Persönlichkeiten aufgezeigt, dass man auf Menschen mit Behinderung zählen kann», freut sich Pascal Güntensperger, Programmleiter Label iPunkt bei Impulse Basel.

 

 

iPunkt-Labelträger Unternehmen haben einen Platz im Herzen von Basel. Hans-Peter Guarda (rechts im Bild), Geschäftsführer der BSK Baumann & Schaufelberger Kaiseraugst AG (iPunkt-Labelträgerin) enthüllt gemeinsam mit Schauspieler David Bröckelmann die iPunkt-Plakatkampagne. 

 

 



Nathalie Anderegg (rechts), Personalmanagerin der putzART GmbH (iPunkt-Labelträgerin) im Talk mit der Basler Schauspielerin Rinalda Caduff. 

 

 

 

Peter Gastiger und Thomas Manger von der MAT Transport AG (iPunkt-Labelträgerin) im Gespräch mit Moderatorin Pina Dolce.

 

 

 
Stefan Pape, Geschäftsführer der iPunkt-Labelträgerin aviver ag und FCB-Medienchfin Andrea Roth im Talk mit Franco Bertoli.

 

 

 

 Marco Streller mit dem Label iPunkt.


Weitere Impressionen der iPunkt-Roadshow finden Sie hier.

 

Fotos: Markus Inderbitzin

 

 

Die iPunkt-Roadshow in der SRF-Sendung Schweiz Aktuell: