Statement von CHARTA-Botschafter Guy Morin

Stadtpräsident und Vorsteher des Präsidialdepartements Basel-Stadt



Menschen mit einer körperlichen oder psychischen Behinderung sind im öffentlichen Leben wenig bis gar nicht präsent. Unsere Kinder treffen auf den Spielplätzen beispielsweise kaum je ein behindertes Kind.
Diese sind an heilpädagogischen Schulen oder wachsen in spezifischen Betreuungsstätten auf. Die Grenzen zwischen „normal“ und „behindert“ werden durch diese separatistischen Tendenzen verhärtet, nicht aufgeweicht. Will man die Integration von behinderten Menschen im Beruf jedoch fruchtbar voranbringen, dürfen wir diese Menschen auch nicht aus unserem Alltag ausschliessen. Wenn Kinder schon früh einen selbstverständlichen Umgang mit behinderten Spielgefährten lernen, wird es ihnen als Erwachsene einfacher fallen, Menschen mit einer Behinderung in ihrem beruflichen Umfeld zu akzeptieren, zu integrieren und zu fördern.“


Menschen mit einer Behinderung sollen entsprechend ihren Fähigkeiten im Beruf und in der Wirtschaft integriert werden. Rentenzahlungen müssen immer nur eine letzte Lösung, eine ultima ratio, sein. Behinderte Menschen sind keine Zumutung!“

(www.zuMUTbar.ch)


DIE CHARTA – Arbeit für Menschen mit Behinderung

www.diecharta.ch