Statement von CHARTA-Botschafter Fred Lauener

Kommunikationsberater


Können Sie sich ein Boxmätsch zwischen einem 50 Kilo-Sprenzel und einem 120 Kilo-Fleischberg vorstellen? Natürlich nicht. Der Sprenzel hätte keine faire Chance. Er würde vermutlich nur kurz in den Seilen des Rings hängen um dann rasch und schmerzhaft auf den Brettern zu landen. Ein unfairer Kampf. Warum? Weil der Sprenzel zu klein und zu leicht ist, und die kurzen Arme seine Schlagkraft im ungleichen Kampf gegen den Fleischberg beeinträchtigen.


Behindert ist, wer behindert wird!


Beim Golf (eine Sportart, die viele Arbeitgebende besser kennen dürften als Boxen) gibt es eine Regel, die „Handicap“ heisst und ein gutes Beispiel für Fairness, Respekt und Chancengleichheit ist: Schwächere, also leistungsbeeinträchtigte Spieler erhalten auf dem Parcours einen Vorsprung respektive eine entsprechend ihrem „Handicap“ grössere Anzahl Schlagversuche. Diese Regel schliesst niemanden aus und ermöglicht allen Mitspielenden, sich mit gleich langen Spiessen zu messen und dabei Erfolg zu haben.“


DIE CHARTA – Arbeit für Menschen mit Behinderung

www.diecharta.ch