iPunkt-Stammtisch: Wie vermeiden Arbeitgeber psychische Belastungen der Mitarbeitenden?


Am iPunkt-Stammtisch am 26. Januar 2016 tauschten sich die Teilnehmer über das Thema "Psychische Erkrankung von Mitarbeitenden" aus. Was ist Privatsache? Wie können Arbeitgeber handeln? Interessierte Firmen und iPunkt-Labeltäger folgten der Einladung von Impulse Basel und holten sich beim Stammtisch-Gespräch in der Suppenstube zur Krähe in Basel Inputs von Fachpersonen.

 

 

Arbeit beeinflusst die psychische Gesundheit in der Regel positiv: Sie strukturiert das Leben, bringt soziale Kontakte und Anerkennung mit sich, bietet Entfaltungsmöglichkeiten und Aktivität. Gleichzeitig wird die Psyche in der modernen Arbeitswelt zunehmend zur Achillesferse: immer mehr Informationen werden in kürzerer Zeit verarbeitet, die Abläufe werden komplexer und vernetzter.

 

Personalverantwortliche schätzen, dass fast 30% der Angestellten zumindest zeitweise unter leichten 
psychischen Problemen leiden: Entweder sind sie von den Bedingungen und Anforderungen am Arbeitsplatz überfordert oder Mitarbeitende sind aus privaten Gründen angeschlagen und bringen ihre psychische Verfassung mit an den Arbeitsplatz.

 

Wie vermeiden Arbeitgeber psychische Belastungen der Mitarbeitenden?

Wann greift man als Arbeitgeber bei vermuteten psychischen Problemen ein?

Wie spricht man die Situation an?

Wo holen Arbeitgeber Hilfe, wenn sie nicht mehr weiter wissen?

 

Über diese und weitere Fragen diskutieren die Arbeitgeber am iPunkt-Stammtisch mit Béatrice Gall, Job Coach Stiftung Rheinleben, Jacqueline Etter, Leitung Job Coaching Psychiatrie Baselland PBL sowie Zuhra Salihi, Job Coach, Psychiatrie Baselland PBL  Der iPunkt-Stammtisch fand in der Suppenstube zur Krähe in Basel statt. 

Am iPunkt-Stammtisch treffen sich regelmässig iPunkt-Unternehmen, interessierte Arbeitgeber und CHARTA-Unterzeichner. 

 

 
Im Austausch mit Arbeitgebenden: von links: Jacqueline Etter (Leitung Job Coaching, Psychiatrie Baselland), Zyhra Salihi (Job Coach, Psychiatrie Baselland), Beatrice Gall (Job Coach, Stiftung Rheinleben), Guido Herklotz (Moderation, Impulse Basel).