Das Label iPunkt ist lanciert

 

Rund 140 Gäste aus Wirtschaft, Politik, Sozialinstitutionen und den kantonalen Behörden nahmen am Montag, 10. Juni 2013 im Congress Center Basel am Kick-off-Event des neuen Labels iPunkt teil. 

 

 

Dynamisch unterwegs für den iPunkt: von links: Reto Baumgartner, Leiter IV-Stelle Basel-Landschaft, Event-Moderatorin Katja Reichenstein und Dominik Marbet, Bereichsleiter Öffentlichkeitsarbeit und Berufsbildung Arbeitgeberverband Basel (Foto: Markus Inderbitzin).

Neben dem Basler Regierungsrat Christoph Brutschin und dem Landratspräsidenten Jürg Degen kamen am Kick-off Event erste Labelträgerinnen und Labelträger zu Wort. Zudem gaben die Wirtschaftsvertreter Jean-Claude Biver, Hublot SA (CEO) und Robert Heinzer, Victorinox AG (Leiter Organisation und HR) ihre praktischen Erfahrungen mit Angestellten mit Behinderung weiter. Bundesrat Alain Berset verfasste für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltung eine Grussbotschaft und unterstrich den Wert dieses Labels. Moderiert wurde der Anlass von Katja Reichenstein.


Ein einzigartiges Label für die Nordwestschweiz

Wirtschaftsethik gewinnt bei Konsumentinnen und Konsumenten immer mehr an Wichtigkeit. Das neue Label iPunkt zeichnet Unternehmen im Wirtschaftsraum Nordwestschweiz aus, die Menschen mit Behinderung im ersten Arbeitsmarkt anstellen und deren berufliche Chancengerechtigkeit achten. Alain Berset, Bundesrat und Vorsteher des Eidgenössischen Departements des Innern schreibt in seiner Grussbotschaft: „Mit dem Programm iPunkt löst die Wirtschaft ein Versprechen ein, das sie im Rahmen der 6. IV-Revision gegeben hat. Sie setzt ein klares und wertvolles Zeichen für die Integration von Menschen mit Behinderung in die Arbeitswelt und in die Gesellschaft.“


Konkretes „Handeln“ lohnt sich
Der iPunkt ermutigt Unternehmen zu konkretem "Handeln" bei der beruflichen Inklusion von Menschen mit Behinderung. „Die Vergabekriterien lassen bei den Massnahmen grosse Freiheiten – was für die Vergabe des iPunkts zählt, ist das glaubwürdige Ergebnis des "Handelns". Die Zertifizierung bietet Arbeitgebern in der Region ein Werkzeug zur Kommunikation ihres sozialen Engagements im Unternehmen“, erklärt iPunkt-Programmleiter Pascal Güntensperger. Dies bestätigt Hanspeter Guarda, Geschäftsführer der BSK Baumann + Schaufelberger Kaiseraugst AG: „Für uns als KMU ist ein Label wichtig, damit wir gegen Aussen zeigen können, dass wir etwas Gutes tun.“

 

Starkes Netzwerk
Der iPunkt hat seinen Ursprung in den Werten und Zielen der Kampagne "die CHARTA – Arbeit für Menschen mit Behinderung" und kann auf ein starkes Netzwerk zählen. „Das wichtigste Qualitätskriterium macht für mich die breite Abstützung und die Beteiligung aller Akteure aus: Wirtschaft, Behinderten- und Sozialorganisationen, Kanton und Bund sowie IV-Stellen. Damit ist man am Puls der Bedürfnisse aller Interessesvertreter“, so Christoph Brutschin, Regierungsrat des Kantons Basel-Stadt und Vorsteher des Departements für Wirtschaft, Soziales und Umwelt.


Trägerschaft des Labels iPunkt ist Impulse Basel. Der iPunkt kann aufgebaut werden dank der freundlichen Unterstützung von:

  • Bundesamt für Sozialversicherungen BSV

  • Eidgenössisches Departement des Innern EDI, Eidgenössisches Büro für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung EBGB

Der iPunkt-Kickoff-Event konnte Dank der Unterstützung von folgenden Partnerinnen und Partnern durchgeführt werden:

-arbel gmbh film und fernsehproduktion, Allschwil

-Congress Center Basel
-ge.m.a genossenschaft mensch und arbeit, Basel

-Küschall AG

-Schweizer Söhne Malen Gipsen, Basel

-Settelen AG, Basel.

 

Der Kick-off-Event in Bildern: Hier gehts zur Foto-Galerie 

 

Lesen Sie hier die Grussbotschaft von Bundesrat Alain Berset